Pflegetipp – Spezielle Hautpflege bei Inkontinenz

Menschen, die aufgrund einer Harn- oder Stuhlinkontinenz auf aufsaugende Inkontinenzprodukte angewiesen sind, brauchen einen besonderen Hautschutz. Ihre Haut ist äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit, Wärme, basischen oder sauren Ausscheidungen und Keimen ausgesetzt. Da zumeist ältere Menschen von einer Inkontinenz betroffen sind, ist diese Haut weniger widerstandsfähig. Krankheiten wie Diabetes mellitus oder Durchblutungsstörungen verschärfen das Risiko, dass die Haut Schaden erleidet. Soweit muss es gar nicht kommen, wenn man diese Hautareale richtig reinigt, pflegt und schützt:

Zuerst sollte die Haut von Schweiß, Hautschuppen und Ausscheidungs-Resten gereinigt werden. Hier ist ein schonendes Vorgehen wichtig, um die Haut nicht noch mehr zu reizen:

  • Verwenden Sie Waschsubstanzen, die dem pH-Wert von 5,5 entsprechen, keine Duft- und Parfümstoffe enthalten. Seifen sind mit Vorsicht zu verwenden. Sie irritieren den Säureschutzmantel der Haut.
  • Machen Sie das Wasser nicht zu heiß.
  • Vermeiden Sie starkes reiben und rubbeln. Hier bieten Feuchttücher oder weiche Einwegwaschlappen eine gute und hygienische Alternative zum Waschlappen. Vorsichtig trocken reiben, eventuell tupfen.

Als nächstes sollten der Haut wieder Feuchtigkeit und Fette zugeführt werden. Für diese Hautareale gibt es spezielle Pflegeprodukte, die die Haut schützen, atmen lassen und die Saugfähigkeit der Inkontinenzartikel nicht beeinträchtigen. Solche Cremes haben oft den Namenzusatz „Protect“. Oft bieten die Hersteller von Inkontinenzartikeln auch die passenden Pflegeprodukte im Sortiment mit an.

Abendgedanken im Brenzpark

Zum Thema Segensreiche Ernte hat die Ökumenische Sozialstation Heidenheimer Land am vergangenen Sontag 09. August 2020 wieder an den Abendgedanken im Heidenheimer Brenzpark teilgenommen.

Frau Gekeler und ihre Mitarbeiter haben sich in diesem Jahr dem Thema Ernte gewidmet und sich die Frage gestellt, welche Ernte denn für uns neben der Nahrung und neben dem täglichen Brot segensreich ist? Erntezeit für unser Leben. Was säe – und was ernte ich? Was in meinem Leben hat Früchte getragen? Was lässt mich selber blühen? Was in meinem Leben ist gut gelungen, was ist nicht zum Blühen gekommen?

Abwechselnd haben die Mitarbeiter der Sozialstation über die Erntezeit des Lebens, über Gedichte zu Geduld und Wachstum, zu den Ernten von verschiedenen Berufen und zu einem Text von Margot Käßmann Beiträge vorgetragen und verschiedene Lieder zusammen mit den Gästen gesungen.

Es war ein sehr schöner und sonniger Kirchgarten und das Team der Ökumenischen Sozialstation Heidenheimer Land dankt Frau Miola und dem Team des Kirchgartens ganz herzlich, die eine Teilnahme auch in diesem Jahr  wieder möglich gemacht haben, sowie bei Frau Bernhard für die engagierte Vorbereitung.