Was bedeutet Demenz?

Unter Demenz versteht man eine Krankheit, bei der geistige Fähigkeiten wie das Denken, das Erinnern oder die Orientierung wie auch das Verknüpfen von Denkinhalten verloren gehen.

Obwohl der demenziell Erkrankte vielleicht in der Lage wäre, seine alltäglichen Erledigungen zu bewältigen, fällt ihm dies immer schwerer. Es wird zunehmend schwieriger, den Alltag selbständig zu strukturieren und zu gestalten. Sozialer Rückzug und Vereinsamung sind oft die Folge.

Beispiele hierfür können sein:

- Termine werden immer häufiger vergessen

- Gegenstände werden an die falschen Plätze gelegt, Kleidung wird z.B. in den Kühlschrank gelegt.

- begonnene Handlungen werden nicht zu Ende geführt

- wenn einfache Wörter nicht mehr gefunden werden, werden unpassende Füllwörter benutzt

- die vertraute Umgebung wird für den Demenzkranken fremd, er weiß nicht mehr, wo er ist

- das Urteilsvermögen wird mehr und mehr eingeschränkt. Zum Beispiel wird eine völlig unangemessene Kleidung gewählt

- die Fähigkeit zu abstraktem Denken - wie Rechnen - ist nicht mehr möglich

- heftige und plötzliche Stimmungs- und Verhaltensänderungen treten auf

- Veränderung der Persönlichkeit. Verlust der Eigeninitiative, Desinteresse bei Hobby und Arbeit