Zuzahlungsbefreiung

Zuzahlungsbefreiung

Für verordnete Medikamente und Behandlungen, für Hilfsmittel, Inkontinenzversorgung oder einen Krankenhausaufenthalt müssen meist gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlungen geleistet werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie sich von diesen Zuzahlungen befreien lassen. Innerhalb eines Kalenderjahres müssen 2 Prozent des zu berücksichtigen Familieneinkommens an Zuzahlungen geleistet werden, für chronisch Kranke liegt die Grenze bei 1 Prozent. Sobald die Belastungsgrenze erreicht ist, können Versicherte Originalquittungen und Kopien der Einkommensnachweise zusammen mit einem Antrag (erhältlich bei Ihrer Krankenkasse) einreichen.

Alternativ können Sie bei einigen Krankenkassen den Betrag in Höhe Ihrer Zuzahlungsgrenze im Voraus einzahlen. Die Krankenkasse befreit Sie dann sofort von weiteren Zuzahlungen. Dadurch ersparen Sie sich das Sammeln der Belege. Sollten die Zuzahlungen in dem Jahr dann doch geringer ausfallen, kann der gezahlte Betrag jedoch nicht zurückerstattet werden.

Wie lange gilt die Befreiung?

Die Zuzahlungsbefreiung gilt nur für ein Kalenderjahr und muss daher immer wieder neu beantragt werden.

Sonstige Regelungen:

Anträge können auch rückwirkend gestellt werden, bei manchen Kassen sogar bis zu 4 Jahren. Zu viel gezahlte Leistungen werden zurückerstattet.

 

Haben Sie noch Fragen, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Wir beraten Sie gerne!

Erste Etappe zum ausgebildeten Pflegeexperten mit „Sehr gut“ geschafft

Voller Stolz könne er auf seine Prüfungsergebnisse blicken, sagte die Geschäftsführerin Bärbel Gekeler und gratulierte dem frisch gebackenen Pflegehelfer Michael Fajt zu seinem hervorragenden Examen.

Der Auszubildende, der den theoretischen Teil seiner Ausbildung zum Altenpfleger bei der DAA in Aalen absolviert, erhielt für seine sehr guten Leistungen von der Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation Heidenheimer Land eine kleine Anerkennung.

„Ich freue mich auf die weitere praktische Ausbildung in der Station in Steinheim, hier fühle ich mich sehr gut begleitet und bestens vorbereitet von meinem Praxisanleiter Jens Speier“ sagt Herr Fajt.

Das gesamte Team freut sich mit Herrn Fajt und darauf, dass er bald als examinierte Pflegefachkraft fest im Team mitarbeiten kann!

Achtung Wartungsarbeiten!

Tut uns leid!

Aufgrund von Wartungsarbeiten sind wir und unsere Website zwischen Donnerstag 29.07.2021 und Freitag 30.07.2021 nicht erreichbar.

In dringenden Notfällen können Sie uns telefonisch unter der Nummer 07321 – 9866 – 0 erreichen.

Danach sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Herzliche Grüße Ihre

Ökumenische Sozialstation Heidenheimer Land

Abendgedanken im Brenzpark

Zum Thema Ora et labora – bete und arbeite hat die Ökumenische Sozialstation Heidenheimer Land am vergangenen Sontag 11. Juli 2021 wieder an den Abendgedanken im Heidenheimer Brenzpark teilgenommen.

Frau Gekeler und ihre Mitarbeiter haben sich in diesem Jahr auf die Spuren des Heiligen Benedikt von Nursia begeben und sich dem Thema Ora et labora gewidmet.

Aufgrund des Gedenktages des Heiligen Benedikts am 11. Juli haben sich die Mitarbeiter der Ökumenischen Sozialstation darüber Gedanken gemacht, wer war dieser Benediktiner? Wie kam er zu seinen Regeln, die bis heute den Orden prägen und nach wie vor Gültigkeit haben? Wo greift denn Ora et labora – Beten und Arbeiten in unserem heutigen Arbeitsleben? und wie hat Jesus es gehalten mit Beten und Arbeiten?

Abwechselnd haben die Mitarbeiter der Sozialstation über diese Fragen zu Ora et loabora Beiträge vorgetragen und verschiedene Lieder zusammen mit den Gästen gesungen.

Es war ein sehr schöner und sonniger Kirchgarten und das Team der Ökumenischen Sozialstation Heidenheimer Land dankt Frau Eber und dem Team des Kirchgartens ganz herzlich, die eine Teilnahme auch in diesem Jahr trotz Corona wieder möglich gemacht haben, sowie bei Frau Bernhard für die engagierte Vorbereitung.

AZUBI bei der Ökumenischen Sozialstation Heidenheimer Land

Hallo,

ich bin die Christiane, bin 26 Jahre alt und zur Zeit im 3. Ausbildungsjahr bei der Ökumenischen Sozialstation Heidenheimer Land im Bereich Nattheim eingesetzt.

Mir gefällt die Arbeit mit Menschen in der Pflege und die Medizinische Betreuung. Ich hätte nicht gedacht, dass die Pflege so interessant und umfangreich ist.

Vor meinem 1jährigen Examen bin ich jeden Tag mit einer Pflegefachkraft mitgefahren. Diese 1:1 Anleitung habe ich genossen und viel dazu gelernt.

Seit dem 1jährigen Examen kann ich eine eigenständige Tour übernehmen und die Klienten selbständig versorgen. Meine Ausbildung bei der DAA (Deutsche Angestellten-Akademie) in Aalen findet in Theorie- und Praxis-Blöcken statt. Es werden auch Außeneinsätze geplant, im stationären Bereich und im Klinikum.

Für mich ist dieser Beruf genau das richtige!

Der Entlastungsbetrag

Der Entlastungsbetrag

Alle Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 1, die zu Hause versorgt werden, haben Anspruch auf einen monatlichen Entlastungsbetrag in Höhe von 125,00 Euro. Dieser Betrag wird nicht automatisch ausgezahlt, sondern liegt bei der Pflegekasse auf Abruf bereit.

Wichtig ist: Die Leistungen sind zweckgebunden und können nur für anerkannte Dienstleister wie unsere Sozialstation, genutzt werden.

Folgende Aufwendungen können damit erstattet werden:

  1. Eigenanteil für Unterkunft und Verpflegung bei der Tages- und Kurzzeitpflege
  2. Leistungen der ambulanten Pflegedienste zur Betreuung und Entlastung,
  3. Angebote zur Unterstützung im Alltag (z.B.: einige Nachbarschaftshilfen)

Beispiele für die Verwendung sind: stundenweise Betreuung zu Hause, Begleitung bei Spaziergängen oder zum Arzt, hauswirtschaftliche Hilfen, nur bei Pflegegrad 1 auch Körperpflege (z.B. Hilfe beim Duschen).

Die Original-Rechnung des Anbieters muss bei der zuständigen Pflegekasse eingereicht werden. Wird der Betrag monatlich nicht abgerufen, spart er sich bei Ihrer Pflegekasse an und kann dann zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden. Die nicht verbrauchten Beträge können in das folgende Kalenderhalbjahr übertragen werden, müssen aber bis zum 30.06. verbraucht werden, danach verfallen sie.

Besonderheit während der Corona-Pandemie:

Um Corona-bedingte Härten abzufedern, wurde die Übertragungsfrist bis zum 30.09.2021 verlängert. Pflegebedürftige und deren Angehörige sollten sich bei ihrer Pflegekasse erkundigen, ob und welche Beträge aus 2019 und 2020 ihnen noch zustehen. Diese Erweiterung gilt für Pflegebedürftige aller Pflegegrade.

 

Haben Sie noch Fragen, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Wir beraten Sie gerne!

Mitarbeiterinnen der Sozialstation testen in der kirchlichen Verwaltungsstelle

Als Testerinnen „der ersten Stunde“ wirken zwei Mitarbeiterinnen der Ökumenischen Sozialstation Heidenheimer Land bei Testungen des Kirchlichen Verwaltungszentrums im Haus der Evangelischen Kirche mit.

Immer dienstags von 12:00-14:00 Uhr und freitags von 08:30-09:30 Uhr sind die Damen der Sozialstation im Einsatz.

In den vergangenen 2 Monaten wurden rund 130 Schnelltests durchgeführt.

Ankündigung bezüglich unserer Demenzgruppenbetreuung

Ab August 2021 findet wieder die Demenzgruppenbetreuung in Nattheim statt

Unsere Gruppenbetreuung für an Demenz erkrankte Menschen kann ab August 2021 wieder in Nattheim starten.

Zukünftig immer am Dienstag Nachmittag in der Zeit von 14:00-17:00 Uhr

Ansprechpartner
Frau Resselberger
Frau Beer
Telefon: 07321-71807

nattheim@sozialstation-hdh.de

Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste!

Internationaler Tag der Pflege

Internationaler Tag der Pflege

Am 12. Mai wird auf der ganzen Welt der internationale Tag der Pflege begangen. Der Tag erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale. Aus diesem Grund wird auf das Thema Pflege und die Situation der Pflegerinnen und Pfleger als eine tragende Säule unserer Gesundheitsversorgung aufmerksam gemacht.

Der Pflegestützpunkt des Landkreises Heidenheim bietet in Kooperation mit der AOK ein Expertentelefon an, um Fragen von Bürgerinnen und Bürgern direkt und kompetent zu beantworten. Betroffene, Angehörigen und Interessierte haben so die Möglichkeit, sich unkompliziert Informationen rund um das Thema Pflege und die Leistungen der Pflegeversicherung einzuholen.

Mit dem Handzettel Tag der Pflege möchten wir Sie auf diese Aktion aufmerksam machen.

Die Begutachtung

Wenn der MDK ins Haus kommt

Wer den ersten Schritt schon getan hat und bei der Pflegekasse einen Antrag auf Einstufung in einen Pflegegrad gestellt hat, der holt schon bald die schriftliche Terminankündigung eines Gutachters (MDK) aus seinem Briefkasten. Bei dieser Begutachtung sollte die Hauptpflegeperson dabei sein, auch wenn sie nicht im Haushalt lebt.

Es wird festgestellt, wie selbstständig der Alltag gestaltet werden kann und wobei Hilfe benötigt wird. (Bei Privatversicherten erfolgt die Begutachtung durch die MEDICPROOF GmbH).

Die Vorbereitung

Eine gute Vorbereitung auf den Begutachtungstermin lohnt sich auf jeden Fall. Durch die Bereitstellung aller Informationen wird die Zuteilung in den richtigen Pflegegrad erleichtert.

  • Überlegen Sie vorab, was Ihnen im Alltag besondere Schwierigkeiten macht und wobei Sie Unterstützung benötigen und wünschen.
  • Schreiben Sie über 1 bis 2 Tage alles auf, was mit Ihrer Pflege und Betreuung, mit Hilfen im Alltag zu tun hat. (Pflegetagebuch)
  • Falls Sie einen gesetzlichen Betreuer haben, informieren Sie ihn bitte über den Termin.
  • Legen Sie bitte – falls vorhanden – Berichte Ihres Hausarztes, von Fachärzten oder den Entlassungsbericht aus der Klinik bereit. Sollten Sie die Unterlagen nicht vorliegen haben, brauchen Sie diese jedoch nicht extra anfordern.
  • Bitte haben Sie Ihren aktuellen Medikamentenplan zur Hand.
  • Falls wir als Pflegedienst zu Ihnen kommen, legen Sie auch die Pflegedokumentation bereit.

Die meisten älteren Menschen möchten keine Umstände machen. Das führt manchmal dazu, dass der/die Betroffene angibt, manche Dinge noch ganz gut selbst zu können. Aus Scham wird der Eindruck erweckt, dass eigentlich keine Hilfe benötigt wird. Darüber sollten die Beteiligten im Vorfeld sprechen oder sich beraten lassen. Oft führen fehlende Informationen und eine schlechte Vorbereitung auf den Besuch des MDKs zu einer falschen Einstufung.

Muss ich mit der Entscheidung einverstanden sein?

Wenn Sie mit dem Bescheid der Pflegekasse nicht einverstanden sind, können Sie innerhalb einer Frist von einem Monat nach Erhalt des Bescheides Widerspruch einlegen.

Lassen Sie sich von uns gerne beraten!