Internationaler Tag der Pflege

Internationaler Tag der Pflege

Am 12. Mai wird auf der ganzen Welt der internationale Tag der Pflege begangen. Der Tag erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale. Aus diesem Grund wird auf das Thema Pflege und die Situation der Pflegerinnen und Pfleger als eine tragende Säule unserer Gesundheitsversorgung aufmerksam gemacht.

Der Pflegestützpunkt des Landkreises Heidenheim bietet in Kooperation mit der AOK ein Expertentelefon an, um Fragen von Bürgerinnen und Bürgern direkt und kompetent zu beantworten. Betroffene, Angehörigen und Interessierte haben so die Möglichkeit, sich unkompliziert Informationen rund um das Thema Pflege und die Leistungen der Pflegeversicherung einzuholen.

Mit dem Handzettel Tag der Pflege möchten wir Sie auf diese Aktion aufmerksam machen.

Die Begutachtung Teil 1

Wenn der MDK ins Haus kommt

Wer den ersten Schritt schon getan hat und bei der Pflegekasse einen Antrag auf Einstufung in einen Pflegegrad gestellt hat, der holt schon bald die schriftliche Terminankündigung eines Gutachters (MDK) aus seinem Briefkasten. Bei dieser Begutachtung sollte die Hauptpflegeperson dabei sein, auch wenn sie nicht im Haushalt lebt.

Es wird festgestellt, wie selbstständig der Alltag gestaltet werden kann und wobei Hilfe benötigt wird. (Bei Privatversicherten erfolgt die Begutachtung durch die MEDICPROOF GmbH).

Die Vorbereitung

Eine gute Vorbereitung auf den Begutachtungstermin lohnt sich auf jeden Fall. Durch die Bereitstellung aller Informationen wird die Zuteilung in den richtigen Pflegegrad erleichtert.

  • Überlegen Sie vorab, was Ihnen im Alltag besondere Schwierigkeiten macht und wobei Sie Unterstützung benötigen und wünschen.
  • Schreiben Sie über 1 bis 2 Tage alles auf, was mit Ihrer Pflege und Betreuung, mit Hilfen im Alltag zu tun hat. (Pflegetagebuch)
  • Falls Sie einen gesetzlichen Betreuer haben, informieren Sie ihn bitte über den Termin.
  • Legen Sie bitte – falls vorhanden – Berichte Ihres Hausarztes, von Fachärzten oder den Entlassungsbericht aus der Klinik bereit. Sollten Sie die Unterlagen nicht vorliegen haben, brauchen Sie diese jedoch nicht extra anfordern.
  • Bitte haben Sie Ihren aktuellen Medikamentenplan zur Hand.
  • Falls wir als Pflegedienst zu Ihnen kommen, legen Sie auch die Pflegedokumentation bereit.

Die meisten älteren Menschen möchten keine Umstände machen. Das führt manchmal dazu, dass der/die Betroffene angibt, manche Dinge noch ganz gut selbst zu können. Aus Scham wird der Eindruck erweckt, dass eigentlich keine Hilfe benötigt wird. Darüber sollten die Beteiligten im Vorfeld sprechen oder sich beraten lassen. Oft führen fehlende Informationen und eine schlechte Vorbereitung auf den Besuch des MDKs zu einer falschen Einstufung.

Muss ich mit der Entscheidung einverstanden sein?

Wenn Sie mit dem Bescheid der Pflegekasse nicht einverstanden sind, können Sie innerhalb einer Frist von einem Monat nach Erhalt des Bescheides Widerspruch einlegen.

Lassen Sie sich von uns gerne beraten!

Podcast-Pflege: Ausbildungsgeflüster

Eine neue Podcast-Reihe-Pflege ist online: Ausbildungsgeflüster – schon mal reingehört?

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Ostwürttemberg-Heidenheim informiert über Ausbildungsberufe und hat sich die Frage gestellt: Wie gelingt es eigentlich neue Pflegekräfte zu gewinnen?

Unter dem Titel „Eine Ausbildung in der Pflege? Warum nicht?“ ist der erste in Eigenproduktion erstellte Podcast der Kontaktstelle Frau und Beruf Ostwürttemberg-Heidenheim erschienen. In der Podcastreihe „Ausbildungsgeflüster – schon mal reingehört?“ sollen künftig regelmäßig Ausbildungsberufe im Hinblick auf das Thema Frau und Beruf vorgestellt werden. In der ersten Folge betrachten Diana Rau, Koordinatorin für den Pflegeberuf im Landkreis Heidenheim, und die Schulleiterinnen der Maria-von-Linden-Schule, Mireille Schöne, und der Berufsfachschule, Brigitte Rubin, den Pflegeberuf in unterschiedlichen Kontexten. Themen sind neben der Ausbildung und Hospitationen auch die neue generalistische Ausbildung in der Pflege, außerdem wird mit dem Mythos, dass es eine Altersgrenze in der Ausbildung gäbe, aufgeräumt.

Mit der Podcastreihe möchte die Kontaktstelle Frau und Beruf einen Ausgleich zu den ausgefallenen Veranstaltungen des letzten Jahres schaffen und so einen neuen Weg gehen, um Informationen zu vermitteln. Das Format bietet zudem den Vorteil, dass der Podcast individuell nach Zeit und Lust gehört werden kann und nicht an einen Termin gebunden ist.

Und warum geht es in der ersten Folge um den Pflegeberuf? „Es ist uns wichtig, dass dieser Beruf den Wert bekommt, den er verdient. Und dass Menschen, die über eine berufliche Veränderung nachdenken, auch diese Möglichkeit erwägen. Denn eins ist gewiss: Mehr Zukunftssicherheit garantiert kein anderer Bereich“, so Annette Rosenkranz, Leiterin der Kontaktstelle Frau und Beruf.

Die neue Podcast-Reihe beleuchtet die unterschiedlichen Facetten des Arbeitsalltags einer Pflegefachkraft, räumt mit alten Vorurteilen auf und gibt tiefe Einblicke wie eine Ausbildung in der Pflege ganz konkret hier im Landkreis Heidenheim funktioniert.

Das Ziel: in Zeiten von Kontaktbeschränkungen, Einblicke und Erfahrungsberichte zum Thema Arbeiten in der Pflege zu geben und ganz konkret auch Ansprechpartner hier im Landkreis zu benennen. Mehr dazu lesen und hören Sie hier.

Frühlings-Vorboten

Der Frühling
Der Schnee ist weg, die Sonne scheint,
im Baume singt ein Star.
Der Frühling ist jetzt aufgewacht,
die schönste Zeit im Jahr.
Nach dieser langen Winterzeit
will keiner länger warten
und manchen zieht es förmlich raus
in den geliebten Garten.

Hier wird gegraben und geharkt,
die Schäden abgeschnitten,
denn mancher Zweig von Baum und Strauch
hat unterm Frost gelitten.

Nur Schneeglöckchen und Krokusse,
die können was vertragen
und stecken ihre Köpfe raus,
auch an sehr kalten Tagen.

Die Lebensgeister sind erwacht
bei Menschen und den Tieren.
Die Balz beginnt, denn das Gefühl
fängt an, uns zu regieren.
Überall in der Natur,
da finden sich die Paare
und alles wiederholt sich nun –
wie die vergangenen Jahre.

Autor: Elke Abt

Valentinsgrüße vom Obst- und Gartenbauverein Nattheim und Fleinheim

Auch in diesem Jahr überraschte der Obst- und Gartenbauverein Nattheim und Fleinheim mit einer großzügigen Primel Palette zum Valentinstag. Der Obst- und Gartenbauverein spendete die bunten Frühlingsblüher den Mitarbeitern des Nattheimer Teams der Ökumenischen Sozialstation Heidenheimer Land. Spontan hielten wir dies auf einem Foto fest und danken dafür recht herzlich!

Türchen 24

Weihnachtszeit

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.
Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Türchen 23

Rezept – Apfelbrot nach Oma Klara

Zutaten:

  • 750 g Äpfel, geschält und fein geschnitten
  • 250 g Zucker (bei süßen Äpfeln 200 g)
  • 200 g Sultaninen
  • 200 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
  • Kakao
  • 1 Essl. Schnaps ( muss nicht unbedingt sein)
  • 500 g Mehl
  • 1 ½ Päckchen Backpulver
  • 1 Kaffeelöffel Zimt
  • Etwas Salz
  • Etwas Apfelsaft bei Bedarf

Die geschälten und klein geschnittenen Äpfel mit der ganzen Zuckermenge mehrere Stunden einzuckern.

Die Äpfel mit dem Saft und den übrigen Zutaten gut vermengen. Zum Schluss das Mehl mit Backpulver dazu geben. Da nicht alle Apfelsorten gleich viel Saft ziehen, kann es vorkommen, dass der Teig zu dick wird, dann ein wenig Apfelsaft dazu geben.

Den Teig in eine größere (oder zwei kleinere), gut eingefettete Kapsel-Formen einfüllen.

Bei 175 ° C Ober- und Unterhitze etwa 1,5 Stunden backen.

Türchen 22

Der kleine Tannenbaum. Eine Adventsgeschichte

Der kleine Tannenbaum stand schon einige Zeit mit seinen Freunden auf der Wiese hinter dem großen Maisfeld. Der kleine Tannenbaum war schon immer etwas kleiner als die anderen Tannenbäume gewesen. Das alleine war ja nicht schlimm. Er konnte aber einfach nicht gut sehen, weil ihm immer irgendwelche langen Tannenzweige seiner Freunde die Sicht behinderten. Das wurde auf die Dauer sehr langweilig.

Besonders in der Adventszeit haderte der kleine Tannenbaum mit seiner Größe. Hinter dem Maisfeld standen die ersten Häuser des zu der Zeit immer schon weihnachtlich geschmückten Dorfes. Da er aber nicht weit gucken konnte, sah er zwischen den Tannenzweigen seiner Tannenbaum-Freunde immer nur einige Lichtlein aufblitzen. Wie sehr wünschte er sich, dass er doch einen Tag auch mal freie Sicht hatte…

Die Adventszeit näherte sich dem Ende. Es ging auf Weihnachten zu. An jedem Tag wünschte sich der kleine Tannenbaum, endlich einmal weit schauen zu können, an den Adventssonntagen sprach er seinen Wunsch sogar drei Mal aus.

Am vierten Advent, der kleine Tannenbaum hielt gerade seinen Mittagsschlaf, wurde er durch ein lautes Geräusch geweckt. Er rieb sich die Augen, konnte aber nicht erkennen, was um ihn herum vor sich ging – er war ja nun mal ein sehr kleiner Tannenbaum gewesen. Er hörte noch ein lautes Knacken und sah dann, wie Oskar, der Tannenbaum, der direkt vor ihm gestanden hatte, fortgetragen wurde. Oskar hatte zu Weihnachten ein neues Zuhause gefunden und alle anderen Tannenbäume verabschiedeten sich mit freudig rüttelnden Tannenzweigen von ihm. Der kleine Tannenbaum rüttelte mit.

Er benötigte einige Minuten um zu begreifen, was da geschehen war. Er war so von den Lichtern des weihnachtlich geschmückten Dorfes geblendet, dass er sich erst einmal daran gewöhnen musste. Er konnte sehen! Er konnte weit sehen! Er konnte ALLE Lichter sehen – bei einigen Häusern konnte er sogar in die Fenster schauen. Der große Wunsch des kleinen Tannenbaums war also in Erfüllung gegangen. Wäre er nicht so fest verwurzelte gewesen, wäre er vor Freude in die Luft gesprungen!

Am nächsten Tag hatte der kleine Tannenbaum keine Zeit zu Schlafen. Er schaute sich um und beobachtete ganz genau, was um ihn herum geschah. Es war ein aufregender Tag und spannende darauf folgende Monate.

Der kleine Tannenbaum wuchs im nächsten Jahr und wurde ein kräftiger, stolzer Tannenbaum. In der darauf folgenden Adventszeit fand auch er ein neues Zuhause und erlebte ein wunderschönes Weihnachtsfest als festlich geschmückter Weihnachtsbaum…

Türchen 20

Vier Kerzen

Am Adventskranz brannten vier Kerzen. Draußen lag Schnee und es war ganz still. So still, dass man hören konnte, wie die Kerzen miteinander zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße FRIEDEN. Mein Licht gibt Sicherheit, doch auf der Welt gibt es so viele Kriege. Die Menschen wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde kleiner und kleiner und verglomm schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße GLAUBEN. Aber ich fühle mich überflüssig. Die Menschen glauben an gar nichts mehr. Was macht es für einen Sinn, ob ich brenne oder nicht?“ Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze verlosch.

Leise und sehr zaghaft meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße LIEBE. Mir fehlt die Kraft weiter zu brennen; Egoismus beherrscht die Welt. Die Menschen sehen nur sich selbst, und sie sind nicht bereit, einander glücklich zu machen.“ Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind ins Zimmer. Erstaunt schaute es die Kerzen an und sagte: „Warum brennt ihr nicht? Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein.“ Betrübt ließ es den Blick über die drei verloschenen Kerzen schweifen und fast fing es an zu weinen.

Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: „Sei nicht traurig, mein Kind. So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen immer wieder anzünden. Ich heiße HOFFNUNG.“

Mit einem kleinen Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und erweckte Frieden, Glauben und die Liebe wieder zu Leben.